Dr. Hilmar Heininger
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Vita

Um etwas zu reparieren, das man noch nie vorher gesehen hat, zu dem es keine Unterlagen (mehr) gibt und das weder Google, noch Youtube, und auch keiner AI bekannt ist - dafür braucht man tiefes Fachwissen, und das am besten in allen möglichen Bereichen gleichzeitig. Zusätzlich noch jahrelange Erfahrung und Intuition in der Fehlersuche und Diagnose.

Meine Begeisterung für Elektronik begann mit alten Röhrenradios und Schwarzweissfernsehern, die in den 80er Jahren einmal im Jahr am Sperrmülltag meinen Schulweg säumten. Nach der Schule zog ich mit dem Leiterwagen los und kam Stunden später schwer beladen zurück, sehr zur Freude meiner Eltern. Mit Hilfe von Büchern aus der Schul- und Stadtbücherei entstanden aus den ausgeschlachteten Chassis Röhrenverstärker, Kurzwellenempfänger und auch der eine oder andere Mittelwellensender.

Schon bald kamen die Bauteile von der Bauteiltheke im Keller von Conrad Electronic Stuttgart, dann von RS-Components; die Datenblätter dazu per Fax-Abruf. Transistoren, Operationsverstärker und Logik-ICs ersetzten die aus Fernsehern und Radios ausgebauten Röhren. Auf erste Basteleien mit programmierbaren Logikbausteinen folgten Mikrocontroller.

Nach dem Abitur war daher niemand in meinem Umfeld überrascht, als ich ein Elektrotechnik-Studium an der FH Pforzheim anfing. Als das Grundstudium überstanden war, führten mich Praxissemester und Ferienjobs zu Bosch, wo ich erstmals mit Radar, EMV und DSPs in Kontakt kam. Von der Radartechnik war ich so angetan, daß ich im Rahmen einer Projektarbeit sogar selbst eines entwickelte - getreu meinen Wurzeln rund um die Magnetronröhre aus einer Mikrowelle vom Schrott.

Entsprechend war auch das Thema meiner Diplomarbeit die Entwicklung eines Embedded Systems zur Verarbeitung und Visualisierung der Zieldaten eines 77 GHz Radarsensors.

Nach dem Abschluss meines Studiums zum Dipl.-Ing.(FH) im Jahr 2008 bot sich mir die Gelegenheit zur Promotion an der Universität Brno. Die Dissertation mit dem Titel "Interrogation of Optical Fiber Sensors for Civil Engineering Applications Using Widely Tunable Laser" verteidigte ich sehr erfolgreich im März 2014.

Im Anschluss wagte ich den direkten Sprung in die Selbständigkeit, nachdem ich zuvor bereits im Rahmen eines Kleingewerbes Elektronik und spezialisierte Beleuchtungstechnik für die Hobbyastronomie entwickelt, produziert und vertrieben hatte.

In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Produkte im Bereich Steuerungstechnik und Sensorik, die inzwischen zu tausenden in Haushalten und Industriebetrieben auf der ganzen Welt arbeiten.

Daneben führte ich auch gelegentlich anspruchsvolle Reparaturen an Baugruppen und Geräten der Industrieelektronik durch, die von anderen Reparaturbetrieben als nicht mehr reparabel abgeschrieben worden waren. Aufgrund gestiegener Nachfrage entschloss ich mich 2026, derartige Reparaturen nunmehr auch über eine eigene Webseite anzubieten.





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